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Tag des Schulsports

Programm

Schwerpunkt: Sekundarstufe I

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Raum 0.103

Referent/in: Lara Stamm

 

Der Sportunterricht bietet per se viele Reflexionsanlässe. Allerdings wird ihnen häufig nicht nachgegangen (Lüsebrink & Wolters, 2016), da die aktive Bewegungszeit der Schüler*innen im Vordergrund steht. Theorieanteile im Sportunterricht bieten aber nicht erst seit dem Distanzunterricht durch die Pandemie viele neue inhaltliche Möglichkeiten, sondern können auch im Präsenzunterricht zu spannenden neuen Einsichten und aufschlussreichen Diskussionen führen, in denen die Schüler*innen die Sport- und Bewegungskultur einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen.

Im Arbeitskreis wird nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Thema „Theorie im Sportunterricht“ insbesondere auf methodisch-didaktische Umsetzungsmöglichkeiten eingegangen, um Theorie- und Praxisanteile im Sportunterricht sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Anhand von Beispielen für kleinere Theorieeinheiten bis hin zur Vorstellung eines praxis- und theorieverknüpfenden Unterrichtsvorhabens zur Sportgeschichte (Stamm, 2021) werden in dem Workshop neue Ideen erarbeitet und Möglichkeiten diskutiert. Darüber hinaus werden gemeinsam im Plenum alltagspraktische Unterrichtsbeispiele im Sinne von best- practice Beispielen erarbeitet und vorgestellt.

Abstract

Schwerpunkt: Primarstufe

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Halle 1

Referent/in: Dr. Meike Riedel

 

Literacy gilt als Sammelbegriff für die kindlichen Erfahrungen und Kompetenzen hinsichtlich der Buch-, Erzähl- und Schriftkultur. Dazu gehören Textverständnis und Sinnverstehen, über Sprache und Schrift zu kommunizieren, aber auch sprachliche Abstraktionsfähigkeit oder die Vertrautheit mit Büchern (Gawlitzek, 2010; Näger, 2005; Zimmer, 2012). Lesen stellt die grundlegende Fähigkeit für jegliches Lernen dar. Umso wichtiger ist es, dass Kinder frühzeitig und umfassend an Bücher und somit an das Lesen herangeführt werden.

In diesem Arbeitskreis wird ausgehend von der Geschichte „Harry Potter und der Stein der Weisen“ eine praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeit zur Förderung von Literacy und Bewegung vorgestellt. 

In einem Wechsel zwischen Vorlesen, Bilderbetrachtung und Bewegungssequenzen wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, selber als Harry, Ron oder Hermine in die Geschichte einzutauchen und den Stein der Weisen in einer Hogwarts-Bewegungslandschaft zu finden.

Abstract

Schwerpunkt: alle Schulstufen

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Außenanlagen (Treffpunkt im Foyer); bitte an Sonnenschutz denken; bei Gewitter oder Starkregen findet der Workshop in Halle 2 statt

Referent/in: Dr. Marcus Schmidt

 

Die Individualsportart Leichtathletik wird im Rahmen von Schulsport häufig einseitig inszeniert oder aufgrund der komplexen (scheinbar zu schwierigen) Bewegungs- techniken eher vernachlässigt. Dabei wird im Rahmen des Bewegungs- felds/Sportbereichs 3 „Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik“, wie in kaum einem anderen, an die grundlegenden menschlichen Bewegungsformen angeknüpft. Die damit verbundene Möglichkeit die Sportart jedem Schüler und jeder Schülerin zugänglich zu machen wird jedoch zu selten ausgeschöpft.

Basierend auf diesen Überlegungen wird in diesem Beitrag ein variantenreicher Weg vorgestellt, der das Springen mit einem Stab thematisiert. Der Einstieg in diese Thematik ist für alle Schulstufen und –formen geeignet. Anschließend werden Übungen vorgestellt, die je nach Leistungsniveau der beteiligten Schülerinnen und Schüler zur individuellen Förderung und Differenzierung eingesetzt werden können. Bereits in der Aufwärm- und Vorbereitungsphase wird mit Springseilen auf ein Material zurückgegriffen, welches vielfältige Bewegungsmöglichkeiten mit Blick auf das Laufen und Springen mit Zusatzmaterial bereit hält. Anschließend wird im Rahmen der methodischen Erarbeitung vor allem ein Schwerpunkt auf den flexiblen und variationsreichen Einsatz von Material gelegt, sodass anschaulich und praktisch dargestellt werden kann, dass je nach Ausstattung mit Hilfe diverser Materialien die Disziplin Stabhochsprung sinnvoll und vielfältig eingeführt, aber auch vertieft werden kann.

Abstract

Schwerpunkt: Primarstufe

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Halle 3

Referent/in: Katja Niemann

 

Gummitwist ist ein altes Kinderspiel, bei dem es vor allen Dingen auf Geschicklichkeit, Rhythmus und auch Schnelligkeit ankommt. Das Gummiband als Sprung- und Hüpfmaterial ist zum einen für die Kinder sehr motivierend und bietet zudem - insbesondere aufgrund seines geringen zusätzlichen Materialaufwandes sowie geringer Kosten - vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Unterricht der Primarstufe. Sowohl in der Schuleingangsphase, als auch in den dritten und vierten Schuljahren sind neben den Hüpf- und Sprungübungen auch zahlreiche andere Spiel- und Bewegungsideen möglich, die die Bewegungserfahrung, Koordination und Kondition der Schülerinnen und Schüler fördern.

Nach einer kurzen Einordnung des Themas in die Lehrpläne sowie einem Überblick über die Ausrüstung (Anschaffung und „Herstellung“ der Springgummis), werden in diesem Arbeitskreis zunächst unterschiedliche Grundsprünge und Hüpfformen vorgestellt, erprobt, geübt und variiert.

Im weiteren Verlauf werden verschiedene Übungen in Gruppenarbeit anhand unterschiedlicher Stationen selbst ausprobiert und weiterentwickelt. Gleichzeitig werden Tipps und Informationen zur Differenzierung und Erweiterung gegeben.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe II

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Halle 4

Referent/in: Christian Böcker / Maximilian Keusen

 

CrossTraining ist eine Trainingsmethode bei der in Kombination die Kondition, das Durchhaltevermögen, die Willensstärke sowie die Koordination in alltagsnaher Anwendung verbessert werden soll. Durch das wieder entdecken alter Trainingsmethoden werden die Inhalte des Turn-Grundlagentrainings mit einem Spaß- Quäl-Faktor neu gelernt. Mit hohen Intervallen wird für das Herz-Kreislauf-System, sowie die Fettreduktion und Muskelaufbau trainiert. Eine Trainingseinheit ist in 3 Teile unterteilt, Erwärmung / Mobilisation, (Techniktraining), Hauptteil und Cool-Down.

Das Training ist ein Zirkeltraining, bei dem Anzahl und Häufigkeit individuell bestimmt werden kann. Auch Belastungsdauer und Pausenzeiten können von Einheit zu Einheit variable gewählt werden. Das Workout kann auf Zeit und Wiederholungsanzahl aufgebaut werden, bedeutet eine Übung kann so lange durchgeführt werden, bis die Anzahl der vorgegebenen Wiederholungsanzahl x erreicht ist oder bis die Zeit x abgelaufen ist.

Bei der Methode auf Wiederholungszahlen geht der Trainierende weiter zur nächsten Station. Wenn das Workout auf Uhrzeiten basierend ist, wird im Anschluss der Zeit eine Pause von x gewährt. Ein großer Vorteil des Zirkeltrainings ist, dass viele Personen gleichzeitig angesprochen werden.

 

Ablauf des Workshops

Einleitung in das Thema CrossTraining

Bei der Erwärmung werden alle Körperteile beansprucht und bewegt. Dies regt die Durchblutung an und soll an das jeweilige Workout angepasst werden. Durch die Mobilisation steuert man die Muskeln und Gelenke an, welche im Workout angesteuert werden, ggf. kann man die Übung in leichter Form auch schon als Mobilisation nutzen und entsprechend korrigieren (Techniktraining).

Das Workout (der Hauptteil) setzt sich aus mehreren Stationen, welche eine gewisse Zeit der Belastung / Pause beinhaltet und mehreren Durchgängen, zusammen. Je

nach Gruppe sollte man schauen, dass es eine Möglichkeit der Steigerung / Schwierigkeitsgrad Erhöhung gibt.

Beim sog. Cool-Down, kann eine Art Mobilisation oder Dehnen stattfinden. Dies geschieht meist in einer Kreisform, TN können die Übungen vormachen / wählen oder gezielte Übungen werden vom ÜL vorgegeben. Zum Ende soll der Puls wieder sinken (ca. 100 Schläge / Min).

Abstract

Schwerpunkt: Primarstufe

Zeitblock: 10:30 – 12:00 Uhr

Ort: Gymnastikraum

Referent/in: Anne Köhler

 

Der Alltag der Kinder wird in der heutigen Zeit oft durch hohe Leistungsanforderungen in Schule und Gesellschaft bestimmt. Der Tagesablauf ist von morgens bis abends durchorganisiert, so dass kaum Zeit für Pausen zum Spielen und Entspannen bleibt. Zudem wird die vorhandene freie Zeit oft durch den Konsum neuer Medien bestimmt und weniger durch körperliche Aktivität. Stress und hohe Anforderungen sind jedoch nicht per se etwas Negatives, wenn ihnen entsprechender Raum zum Entspannen ge- genübersteht (Wingert et al. (2015)). Es fehlt oft der gesunde Ausgleich zu Phasen der kognitiven Beanspruchung und Konzentration. Dies kann sich in Spannungszu- ständen auch im Unterricht bemerkbar machen. Die Schüler*innen wirken unruhig, nervös und können sich schlecht konzentrieren. Unterschiedliche Methoden der Ent- spannung können an dieser Stelle eine willkommene Abwechslung zum sonstigen schulischen Alltag darstellen. Dafür ist insbesondere die Grundschulzeit ein geeigneter Zeitpunkt die Schüler*innen zum Thema Entspannung hinzuführen. In dieser Alters- stufe sind die Kinder bereits in der Lage über eine bestimmte Zeit ruhig zu bleiben oder sie lernen dies zu Beginn der Grundschulzeit. Entspannungsstunden sind sowohl im Klassenzimmer als auch in der Sporthalle denkbar. Die Sporthalle bietet jedoch den Vorteil, dass auch ohne das Umräumen von Klassenzimmermöbeln bereits genügend Platz zur Verfügung steht und ausreichend Matten vorhanden sind um einen gemütli- chen Bereich zur Durchführung herzustellen.

Im Arbeitskreis steht eine kurze theoretische Einführung in das Thema Entspannung, insbesondere der Methode der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson im Fokus. Danach soll eine beispielhafte Traumstunde für die Grundschule selber erlebt werden. Elemente der Traumstunde werden eine kurze körperliche Aktivierung, eine Massage, eine Atemübung und eine abschließende Traumreise sein, die durch Ele- mente der progressiven Muskelentspannung eingeleitet wird. Alle Elemente sind für das Grundschulalter und das Thema der Traumstunde „Weltall“ ausgelegt.

Abstract

Schwerpunkt: alle Schulstufen

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Raum 0.103

Referent/in: Benjamin Büscher

 

Das Phänomen Trendsport wird in der Sportwissenschaft nach wie vor kontrovers und interdisziplinär diskutiert. Während die Sportsoziologie von einer Pluralisierung und Ausdifferenzierung der Bewegungslandschaft berichtet, fordert die Sportpädagogik und insbesondere die Sportdidaktik eine angemessene Berücksichtigung dieser Ent- wicklung im Sinne des im Doppelauftrag manifestierten erziehenden Sportunterrichts (Hapke 2016). Bestehende Studien und Handreichungen haben bisher primär die Pas- sung in die curricularen und organisatorischen Rahmenvorgaben des Schulsports fo- kussiert (Laßleben 2010; Sieland 2003).

Weitgehend offen geblieben ist die Frage nach der methodischen Umsetzung von Trendsportarten. Können die neuen Bewegungen problemlos auf die bestehende Me- thodik des Sportunterrichts übertragen werden? Oder muss sich vor dem Hintergrund der weitgehend informell erlernten Szeneinhalte das System Schule an die neue Be- wegungskultur anpassen? Zander schlägt mit dem Prinzip der Lebensweltorientierung einen „Schulsport als Mitwelt“ (2017, S. 217) mit pädagogisch wirksamen Bezügen zu den beiden Welten des Schul- und Freizeitsports vor. Nichtsdestotrotz bleibt auch diese Perspektive weitgehend auf der Planungsebene der didaktischen Konzeption.

Um die Lernprozesse des ursprünglich informellen Trendsports verstehen zu können ist ein vertiefter Blick auf die Lernmodalität des informellen Lernens (Neuber 2010) sowie Potentiale der Übertragung in bestehende Bildungsinstitutionen (Overwien 2007) notwendig. Erste Ausgangspunkte für eine informelle Methodik des Trendsports im Rahmen des Schulsports sind ein verändertes Rollenverständnis von Lehrer*innen und Schüler*innen, sowie eine veränderte Aufgabenkultur, welche sich lerner*innen- orientiert, explorativ-offen, aber zugleich kritisch-reflexiv dem Trendsport zuwendet.

Basierend auf den theoretischen Vorüberlegungen sollen im Workshop selbst anhand ausgewählter Trendsportarten Methoden und Methodiken für den Einsatz im Schul- sport ausgewählt, diskutiert und reflektiert werden. Diese werden im Anschluss an eine kooperative Erarbeitungsphase präsentiert, mit dem Ziel generalisierende Handlungs- empfehlungen für die eigene Unterrichtspraxis zu sichern.

Abstract

Schwerpunkt: alle Schulstufen

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Halle 1

Referent/in: Carina Thomas/Kevin Nolte

 

Der DBB stellt einen Leitfaden zum Minitraining öffentlich und kostenfrei zur Verfügung. Dieser ist dazu gedacht 6- bis 10-jährigen den Spaß am Basketball zu vermitteln und gleichzeitig technische und taktische Fertigkeiten spielerisch zu vermitteln (Maaßmann & Mayer 2017). Die selbe Motivation und auch ähnliche Probleme, wie z.B. unterschiedlicher Leistungsstand, unterschiedliche Motivation etc., hat der Sportunterricht. Daher können Übungsformen und Trainingsplanung auf die Planung einer Unterrichtseinheit sowohl in der Grundschule als auch in der weiterführenden Schule übertragen werden, was in diesem Workshop beispielhaft geschehen soll.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Halle 2

Referent/in: Philipp Hendricks

 

Fußball trifft im Schulsport bei Schüler*innen und Lehrkräften auf eine sehr unter- schiedliche Akzeptanz. Bei vielen Schüler*innen erfährt er eine große Beliebtheit. Gleichzeitig ruft die Vorstellung des Fußballspielens sowohl bei manchen Schüler*in- nen als auch zuweilen bei Lehrkräften ein großes Unbehagen hervor. Dies liegt u.a. an den großen Unterschieden in den spielpraktischen Vorerfahrungen der Schüler*in- nen. Für den Sportunterricht folgen daraus große Herausforderungen, die sich teil- weise nur schwer lösen lassen.

Als offizielle Hallenfußballvariante des Weltverbands FIFA bietet Futsal für den Schul- sport eine gute Alternative zum klassischen Hallenfußball. Durch seine sprungredu- zierten Eigenschaften eignet sich der Futsalball besonders gut für den Einsatz in leis- tungsheterogenen Gruppen. Der Umgang mit dem Ball gelingt unerfahrenen Schü- ler*innen sehr viel besser, wodurch sie schneller am Spielgeschehen teilhaben kön- nen. Für fußballerfahrene Schüler*innen stellen die futsalspezifischen Techniken (u.a. Spiel mit der Sohle) eine zusätzliche Herausforderung dar. Dies kann sich positiv auf das Leistungsgefälle in einer Klasse auswirken, da auch die stärkeren Schüler*innen motorisch gefordert werden. Gleichzeitig ist ein „Pöhlen“ mit dem Futsalball nicht so einfach möglich. Die Gefahr unkontrolliert umherfliegender Bälle sinkt dadurch deut- lich, was sich positiv auf das Angstverhalten der Schüler*innen auswirkt (Heim et al., 2007).

In der ersten Hälfte dieses Workshops lernen die Teilnehmer*innen den Futsalball als Spielgerät kennen. Hierbei stehen die Unterschiede zum (Hallen-)Fußball im Vorder- grund. Im zweiten Teil geht es um die Besonderheiten des Sportspiels Futsal. Dabei werden die Auswirkungen futsalspezifischer Regeln auf das Spielgeschehen themati- siert (u.a. Spiel ohne Bande, kein Rückpass zum Torhüter) und ein möglicher Mehrwert für den Sportunterricht herausgestellt.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I & II

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Halle 3

Referent/in: Alexander Malzahn

 

Parkour ist nun schon knapp über 20 Jahre alt und von einem Bewegungstrend zur Bewe- gungskultur vieler junger Erwachsener geworden. Diese Kunst der effizienten Fortbewegung, die ihren Ursprung im informellen Miteinander hat, ist durch besondere Charakteristika ge- kennzeichnet. Denn es geht nicht um einen Wettbewerb, sondern um das Wagen und Riskie- ren sowie das Flow-Erleben (Gerling et al. 2015).

Dadurch bieten sich unterschiedliche Potenziale für den Sportunterricht. Aber wie gelingt es einen so vielschichtigen Sport in der Schule erfolgreich umzusetzen?

In dem 90 minütigen Workshop „Parkour – individuelle Wagnisbereitschaft und Kreativität“ wird der Parkoursport unter Berücksichtigung der maßgeblichen Philosophie und Szene in die Turnhalle übertragen. An beispielhaften Geräteaufbauten wird das urbane Gelände inszeniert. Grundlegende Überwindungstechniken an Turnkästen bilden dabei die Basis. Größere Auf- bauten mit hohem Aufforderungscharakter sollen ebenfalls Inhalt sein, denn sie bieten gute Möglichkeiten Schülerinnen und Schüler abzuholen und für Herausforderungen zu begeistern. Darüber hinaus werden niederschwellige Einstiege genutzt, um zu zeigen wie man Risiken geringhält und trotzdem ganzheitlich gesundheitliches Parkourtraining gelingen kann. Trotz des Individualsport-Charakters, werden auch Formen des sozialen Handelns angesprochen. Der Workshop soll zeigen, wie können Schülerinnen und Schüler gemeinsam Techniken wei- terentwickeln, vorführen und sich gegenseitig Feedback geben können. Dadurch findet sich abschließend auch das Handlungsfeld „Kooperation und Kreativität“ wieder. Das Angebot zeigt, wie sich der Schulsport außerschulischen Lebenswelten öffnen kann und bietet ein praxisorientiertes Basisprogramm mit erprobten Beispielen für den Schulsport.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I & II

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Halle 4

Referent/in: Anna Sendt

 

Digitalisierung in der Schule ist das Thema der letzten Jahre. Während sich digitale Medien in vielen Schulfächern, die im Klassenraum unterrichtet werden, vergleichs- weise einfach einsetzen lassen, finden sie im Sportunterricht oftmals noch wenig Be- achtung. Gründe dafür können vielseitig sein und sowohl fehlende Ausrüstung, man- gelnde Kenntnisse über Software oder Unsicherheiten in Bezug auf die Datenschutz- grundverordnung betreffen. Besonders im Hinblick auf die Lebenswelt der Schülerin- nen und Schüler, die durch den intensiven Umgang mit mobilen Endgeräten und Apps wie Instagram geprägt sind, ist der Einbezug digitaler Medien auch im Sportunterricht von großer Bedeutung. Erste Leitlinien dazu bietet der Medienkompetenzrahmen. Zu- dem hat das Ministerium auch weitere Richtlinien zur Nutzung digitaler Medien im Sportunterricht veröffentlicht, wie Digitalisierung unter Berücksichtigung der Daten- schutzgrundverordnung funktioniert.

Der Praxisworkshop veranschaulicht am Beispiel „HipHop“, wie digitale Medien ziel- führend den Sportunterricht bereichern und die Lehrkraft entlasten können. Dabei wer- den theoretische Rahmenvorgaben herangezogen, damit die Lehrkraft auf der recht- lich sicheren Seite steht.

Hinweis: Bitte bringen Sie, sofern vorhanden, eigene digitale Endgeräte, wie IPads, mit.

Abstract

Schwerpunkt: alle Schulformen

Zeitblock: 13:00 – 14:30 Uhr

Ort: Gymnastikraum

Referent/in: Helge Ebbinghaus

 

Dieser Inhaltsbereich des Schulsports umfasst Kampfspiele und Zweikampfsituationen ohne und vor allem mit direktem Körperkontakt, wobei das Miteinander im Vordergrund steht.

Ringen und Kämpfen in der Schule ist hier nicht als normierte Sportart, sondern allgemeiner als regelgeleitetes Miteinander-Kämpfen zu verstehen.

Die TN (Vorerfahrungen sind nicht erforderlich) sollen adressatengerecht eigene Erfahrungen im schulischen Ringen und Kämpfen sammeln und diese reflektieren. Der Arbeitskreis ist als exemplarischer Durchlauf durch schulformübergreifende Unterrichtsvorhaben geplant und beachtet hierbei besonders die Einführung in die Zweikampfsportart Judo.

Angesichts der Kürze der Zeit werden folgende Unterrichtsschwerpunkte exemplarisch angesprochen:

  • Gegeneinander setzt miteinander voraus

  • Spielerische Kampfformen kennen lernen und erfahren

  • Kooperative Techniken aus körpernahen Zweikampfsportarten erlernen und erproben

  • Verantwortung, Achtsamkeit und Fürsorge im Umgang mit sich und anderenerfahren

  • Sicher fallen lernen und erfahren

  • Kräfte messen und kämpfen am Boden und im Stand

 

Hinweis: Bitte älteres und langes Sportzeug, möglichst ohne Reißverschluss (z.B. alten Jogginganzug) anziehen.

Abstract

Schwerpunkt: alle Schulformen

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Raum 0.103

Referent/in: Dr. Sina Trebing

 

Im Rahmen des Vortrages wird ein kurzer Überblick über das Krankheitsbild Diabetes gegeben, wobei Typ 1 Diabetes im Vordergrund stehen wird. Neben der wichtigen Rolle von Sport wird insbesondere die Blutzuckerkontrolle vor, während und nach kör- perlicher Belastung thematisiert und auf akute Symptome und deren Behandlung hin- gewiesen, die beispielsweise während des Sporttreibens auftreten können.

Der praktische Teil „Erste Hilfe“ rekapituliert die wichtigsten Dinge mit Blick auf die Erstversorgung bei verschiedenen Sportunfällen.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I & II

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Halle 1

Referent/in: Sina Hinternesch

 

Das Bewegungsfeld „Bewegen an Geräten – Turnen“ bietet sowohl im Bereich des normorientierten Turnens als auch in Formen des Miteinander Turnens vielfältige Lernanlässe für den Sportunterricht. Insbesondere in den interaktiven Prozessen des freien Miteinander Turnens können verschiedenste Kompetenzen der Schüler:innen gefördert werden. Das freie Miteinander Turnen kann dabei gerade heterogenen Lerngruppen im Sportunterricht gerecht werden (vgl. z.B. Schmidt-Sinns, 2008).

Der Praxisworkshop „Synchron und kreativ – Miteinander Turnen im Sportunterricht“ zeigt an exemplarischen Unterrichtsausschnitten, wie turnerische Partner- und Gruppenchoreografien von Schüler:innen entwickelt werden können. Auf theoretischer und praktischer Ebene wird diskutiert und erprobt, wie turnerisches Repertoire (Einzel- und Partnerelemente in verschiedensten Formen) gezielt entwickelt, kreativ umgestaltet, neugestaltet und letztlich zur Entwicklung einer Choreografie genutzt werden kann. Hierbei werden Übungsphasen zum Bewegungsfluss sowie zum Synchronturnen eingebunden. Der Workshop soll verdeutlichen, dass bereits aus reduzierten Basischoreografien (mit einfachen turnerischen Bewegungsgrundformen) kreative Partner- und Gruppenchoreografien entwickelt werden können, welche die Teilhabe aller Schüler:innen ermöglichen.

Verknüpfungen zu den Lehrplänen werden hergestellt und mögliche Lernziele diskutiert. Zudem wird die Übertragbarkeit auf andere Settings und Gerätekombinationen aufgezeigt. Die Inhalte sind auf die Sekundarstufe I und II ausgerichtet - hier aber für verschiedenste Altersstufen anwendbar.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I & II

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Halle 2

Referent/in: Nora Teepe

 

Die vielseitige Sportart Lacrosse gehört in Deutschland zwar noch immer zu den Randsportarten, wird aber sowohl in Vereinen als auch in Schulen immer häufiger auf- grund der vielfältigen Möglichkeiten gern gespielt: Beim Lacrosse geht es nicht nur um Kondition, Ballkontrolle und Teamwork, sondern auch um Spielstrategien und Taktik.

Die Anknüpfung an verschiedene andere Sportarten (z.B. Hockey) ermöglicht eine sinnvolle Verortung im Sportunterricht und zugleich eine moderne Ergänzung zum klassischen Unterrichtsinhalt.

Dieser Arbeitskreis soll einen ersten Einblick in Spiel- und Technikformen zu diesem Sportspiel mit dem speziellen Lacrosseschläger aufzeigen. Hinsichtlich der angestreb- ten speziellen Spielfähigkeit erfolgt die praktische Vorstellung eines taktikorientierten (spielgemäßen) Konzepts. Das vom Schulsportbeauftragten des Deutschen Lacrosse Verbandes Gerold Frede und Klaus Collmann (TU Dortmund) erstellte Vermittlungs- konzept „Seven Steps in School“ versucht eine Einführung anhand von vereinfachten Spielformen in sieben Lernschritten vorzunehmen.

Abstract

Schwerpunkt: Primarstufe & Sekundarstufe I

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Halle 3

Referent/in: Jürgen Swoboda

 

Wurfspiele wie Basketball, Handball, Korfball oder Wasserball weisen aufgrund ihrer sehr ähnlichen Spielideen eine Vielzahl an gemeinsamen Anforderungen auf: Elementare Bewegungsfertigkeiten im Umgang mit dem Ball (Passen und Fangen, Dribbeln), koordinative Fähigkeiten im Umgang mit dem Ball (Orientierungs-, Reaktionsfähigkeit etc.), individualtaktische Handlungsfähigkeiten (Wahrnehmungs-, Antizipations- und Entscheidungsfähigkeit), elementare gruppentaktische Fähigkeiten und Kenntnisse (Freilaufen/-schwimmen, Doppelpass etc.) sowie Fähigkeiten zur Kooperation und Kommunikation. Dies sind Qualifikationen, die vor allem für das erfolgreiche Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft und damit für ein positives „Spielerleben“ jeder/s Einzelnen erforderlich sind. Sie werden zusammengefasst als „Basisspielfähigkeit für die Wurfspiele“ bezeichnet.

In der Sportspieldidaktik und -praxis findet man eine Vielzahl von Ansätzen, die sehr schnell die Vermittlung der speziellen Spielfähigkeit einzelner Sportspiele anstreben. Dabei steht die sog. „Zergliederungsmethode“ im Vordergrund, nach der zunächst einzelne, vor allem technische Elemente des Zielspiels isoliert geübt und im Anschluss im Spiel eingesetzt werden sollen. Aufgrund der oftmals sehr heterogenen Schüler:innenvoraussetzungen führt dies aber bei etlichen Spielanfänger:innen zu Über- und bei Fortgeschrittenen zu Unterforderungen.

Im Arbeitskreis wird daher ein sportspieldidaktischer Ansatz vorgestellt, erprobt und diskutiert, durch den die wurfspielübergreifende Basisspielfähigkeit möglichst aller Schüler:innen spielimmanent durch die Auswahl geeigneter „Basisspiele“ weiterentwickelt werden soll. Basisspiele sind Spielformen, die bereits die Spielidee der Wurfspiele beinhalten, deren Zielhandlung aber einfach bleibt. Die Spielregeln aus den Bereichen „Umgang mit dem Ball“, „Verhalten zum Gegenspieler“, „Spielfeld“, „Spielball“ oder „Ziel und Zielanzahl“ können den Voraussetzungen der Adressaten und Rahmenbedingungen angepasst werden. Somit bietet sich zum einen den Spielanfänger:innen in heterogenen Gruppen die Chance, aktiv in das Zusammenspiel der Mannschaft ein-gebunden zu werden. Zum anderen werden durch die Nähe zu

den Zielspielen Basket-, Handball etc. in der Regel auch die Fortgeschrittenen motiviert. Im Sinne des spielimmanenten Lernens werden zudem ausgewählte Methoden zur spielnahen Schulung einzelner Elemente der Basisspielfähigkeit eingesetzt. Lediglich bei auffälligen Defiziten sollen bei diesem Vorgehen Übungs- formen zur isolierten individuellen Förderung einzelner technischer oder taktische Elemente der Basisspielfähigkeit (im Sinne des „Spielgemäßen Konzeptes“ nach DIETRICH) eingesetzt werden.

Da insbesondere das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft durch die Auswahl geeigneter Spielregeln und methodischer Maßnahmen gefördert werden soll, wird bei einem solchen Unterrichtsvorhaben die Entwicklung der Basisspielfähigkeit vor allem unter der pädagogischen Perspektive „Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen“ thematisiert.

Abstract

Schwerpunkt: 3. – 6. Klasse

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Halle 4

Referent/in: Dr. Veronique Wolter

 

Abwechslung, Erleben und Erkunden prägen die Bewegungswelt von Kindern und Ju- gendlichen. Der schulische Sportunterricht kann die Dimensionen der Vielfältigkeit und Neuartigkeit durch alters- und zielgruppengerechte Sinnesreize unterstützen und so- mit zu einer ganzheitlichen Entwicklungsförderung beitragen. Alltagsmaterialien bieten durch ihren auf den ersten Blick ‚nicht-sportlichen‘ Bezug beste Gelegenheiten, neue Spiel- und Bewegungsformen zu erleben oder bekannten Aktionen eine neue Variation zu geben. Luftballons fliegen langsamer, aber auch weniger präzise, Bananenkartons verzeihen Absprungfehler und Teppichfliesen begrenzen plötzlich meinen Bewe- gungsraum (Scherer & Roth, 2008). „Aus methodischer Sicht eröffnen Alltagsmateria- lien also zahlreiche Perspektiven für die entscheidende Variation [...] der Fertigkeits- und Fähigkeitsanforderungen“ (ebd., S. 26). Schlussendlich ist die Alltagsproblematik der Verfügbarkeit von ausreichenden traditionellen Sportgeräten beziehungsweise dessen Lagerung nach erfolgter Anschaffung ein weiteres Argument für alternative Materialien im Sportunterricht. Kleine Spiele mit Alltagsmaterialien sind in vielen Fällen ortsunabhängig und können ebenfalls auf dem Schulhof, im Foyer oder sogar in der Freizeit nachgespielt werden (Frank & Eckers, 2011).

Im geplanten Arbeitskreis steht zunächst eine kurze theoretische Einführung zur Be- deutung und zum praktischen Einsatz von Alltagsmaterialien im Sportunterricht im Vor- dergrund. Danach soll eine beispielhafte Umsetzung sowohl im Rahmen von kleineren Stationen als auch von raumgreifenden Spielformen selbst erlebt werden, um sich zum Abschluss Gedanken zur Beschaffenheit von Steinen und dem Zusammenhang zur Aufmerksamkeit im Alltag zu machen.

Abstract

Schwerpunkt: Sekundarstufe I & II

Zeitblock: 14:45 – 16:15 Uhr

Ort: Gymnastikraum

Referent/in: Sebastian Karpinski

 

Das Leistungsprinzip kann nicht nur als ein Grundstein unserer Gesellschaft angese- hen werden, sondern bestimmt ebenfalls maßgeblich die schulische Laufbahn von Kin- dern und Jugendlichen. Auch im Sportunterricht sind Leistung und unterschiedlichste Arten von Leistungsfähigkeit (konditionell, koordinativ, kognitiv) zentrale Bestandteile, dies nicht nur für Schüler:innen, sondern auch für Lehrkräfte bspw. in der methodisch, didaktischen Konzeption von Sportunterricht angelehnt an die Rahmenvorgaben für den Schulsport und die Curricula des Landes NRW. Die Leistungsfähigkeit von Schü- ler:innen ist in Folge dessen sicherlich ein Parameter, der den Bildungserfolg entschei- dend mitbeeinflusst.

Life Kinetik, dass vom Diplomsportlehrer Horst Lutz entwickelte Training, setzt dort an. Es zielt auf eine Steigerung der individuellen Leistungsfähigkeit anhand einer „bes- sere[n] Vernetzung und (...) Nutzung aller Areale des Gehirns“ (Lutz, 2017, S. 27) mithilfe verschiedener Übungen, die eine Kombination aus den Bereichen „Wahrneh- mung + Gehirnjogging + Bewegung“ darstellen (ebd., S.27).

Der Workshop gibt einen Einblick in die Grundlagen von Life Kinetik und dessen Ver- ortung/Anwendung im Kontext Schule anhand eines kurzen Impulsvortrages mit inte- grierten und anschließenden Übungen. Im Fokus stehen sowohl Anwendungsbei- spiele im Klassenzimmer als auch Übungen für die Sporthalle. Damit sollen einerseits die unterschiedlichen Unterrichtssettings im Lern- und Lebensraum Schule und ande- rerseits die differenten Einsatzmöglichkeiten von Life Kinetik Berücksichtigung finden.

Abstract

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.