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Zentrum für HochschulBildung

Kleine Schritte-große Sprünge

Programm

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Andju Ormeloh (LAG Zirkuspädagogik NRW)

Clown, Seiltanz oder Jonglage – Zirkus übt auf Kinder eine besondere Faszination aus. Hinter den bunten Bildern verbergen sich vielfältige Bewegungs- und Bildungschancen. Zirkuspädagogik verbindet Motorik, Balance und Koordination mit kreativen Ausdrucksformen sowie wertvollen Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und sozialem Miteinander.
In diesem Workshop entwickeln Sie einen praxiserprobten „Zirkuskoffer“ mit einfachen Ideen für Bewegungsangebote in KiTa, OGS oder im Verein. Sie erproben grundlegende akrobatische Elemente, Balance- und Koordinationsaufgaben sowie spielerische Präsentationsformen.
Dabei wird sichtbar, wie Kinder Mut entwickeln, Herausforderungen einschätzen und gemeinsam Erfolge erleben. Gleichzeitig erhalten Sie Anregungen, wie sich Zirkusimpulse niedrigschwellig in Bewegungsangebote integrieren lassen und ganzheitliche Entwicklungsprozesse unterstützen.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen im Bereich Zirkus sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Freude daran, Kindern neue Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen.

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Ole König (DJK)

Kinder wollen rennen, kämpfen, schieben, ziehen und ihre Kräfte vergleichen. Im Alltag greifen Erwachsene häufig schnell ein, um Rangeleien zu beenden. Dabei können solche Situationen – wenn sie bewusst begleitet und klar geregelt sind – wertvolle Lerngelegenheiten darstellen.
In diesem Workshop lernen Sie, wie Kinder in KiTa, OGS oder im Verein sichere Möglichkeiten bekommen, ihre Kräfte zu messen. Mit angeleiteten Übungen aus Ringen, Rangeln und Raufen erhalten Kinder sichere Möglichkeiten, ihre Kräfte zu messen und dabei ihre eigenen Grenzen sowie die der anderen wahrzunehmen. Sie erproben praxiserprobte Spiel- und Übungsformen, die körperliche Auseinandersetzung in einem geschützten Rahmen ermöglichen. Dabei stehen klare Regeln, Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme im Mittelpunkt.
So entstehen Bewegungsangebote, in denen Kinder lernen, mit Wut, Energie und Konkurrenz umzugehen, ihre Kräfte einzuschätzen und Konflikte zunehmend selbstständig zu lösen.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Rabea Wienholt

Die Frage, ob ein Kind erfolgreich Kulturtechniken erlernt, stellt sich nicht erst mit Eintritt in die Schule. Die Fähigkeiten, Formen zu erzeugen und diesen eine Bedeutung zu geben oder Dinge nach einer besonderen Logik zu sortieren, entwickelt es häufig außerhalb des Stundenplans bzw. schon deutlich vor Eintritt in die Schule. Dabei sprechen Fachleute von sogenannten Vorläuferfähigkeiten oder Basiskompetenzen.

In diesem Workshop geht es um die Voraussetzungen, um Lesen, Schreiben und Rechnen (aber auch DaZ) mit dem ganzen Körper, also in Bewegung zu erlernen. Die Rahmenbedingungen, die auf dem Konzept psychomotorischer Kompetenzen aufbauen, werden vorgestellt, gemeinsam entwickelt und erprobt. Zum Einsatz kommen Kleinmaterialien, Sportgeräte, sowie klassisches Schulmaterial. Fördern können wir im im Laufen, Sitzen, beim Spiel, in der Turnhalle, beim Mittagessen usw…

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Dr. Meike Riedel (TU Dortmund)

Als elementare motorische Fertigkeiten werden z.B. hüpfen, laufen, klettern, rollen, werfen, fangen oder balancieren bezeichnet (Winter & Hartmann, 2007, 261f).). Diese sogenannten grundlegenden Bewegungsformen spielen vor allem im Verlauf der motorischen Entwicklung von Kindern eine wichtige Rolle. Sie stellen eine elementare Basis für das Erlernen und Bewältigen verschiedener sportartspezifischer Techniken dar und ermöglichen den Kindern eine erfolgreiche Teilhabe an der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur. Damit sich die elementaren motorischen Fertigkeiten adäquat entwickeln und ausbilden können, sind regelmäßige, ausgiebige und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und –erfahrungen beginnend vom Kleinkindalter zwingend notwendig und unerlässlich. Viele Kinder erreichen jedoch heutzutage nicht mehr die empfohlene tägliche Bewegungszeit (Breuer, Joisten & Schmidt, 2020, 14). Die Bewegungsempfehlungen liegen laut den nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung für das Vorschulalter bei 180 min pro Tag und mehr, die aus angeleiteter und nicht angeleiteter Bewegung bestehen kann (Rütten & Pfeiffer, 2016, 25). Ein andauernder Bewegungsmangel wirkt sich negativ auf die motorische Leistungsfähigkeit (konditionelle und koordinative Fähigkeiten) und somit auch negativ auf die elementaren motorischen Fertigkeiten von Kindern aus. Diese sind in der heutigen Zeit deutlich geringer ausgeprägt als noch in früheren Generationen (Breuer, Joisten & Schmidt, 2020, 14).

In diesem Workshop wird ausgehend von einer Geschichte von „Pettersson und Findus“ eine psychomotorisch orientierte Förderung der Basisfertigkeiten vorgestellt. In einem Wechsel zwischen Vorlesen, kleinen Spielen und Bewegungssequenzen wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, selber als kleiner Regenbogenfisch die psychomotorisch orientierte Förderung zu erleben und auszuprobieren. 

Literatur
Breuer, C., Joisten, C & Schmidt, W. (2020). Vierte Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht. Gesundheit, Leistung und       Gesellschaft. Hofmann.
Rütten, A. & Pfeiffer, K. (2016): Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung. FAU.
Winter, R. & Hartmann, C. (2007): Die motorische Entwicklung des Menschen von Geburt bis ins hohe Alter. In K. Meinel & G. Schnabel, G. (Hrsg.), Bewegungslehre Sportmotorik. Abriss einer Theorie der Sportlichen Motorik unter pädagogischen Aspekt (S. 243-373). Meyer & Meyer.

 

 

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Konrad Schmitz

Kindertanz ist weit mehr als Bewegung zur Musik. Tanz verbindet Motorik, Rhythmusgefühl und Ausdruck und eröffnet Kindern gleichzeitig soziale Erfahrungen sowie Möglichkeiten, sich selbst zu entdecken und auszuprobieren.
In diesem Workshop lernen Sie vielseitige und altersgerechte Bewegungs- und Tanzangebote kennen, die sich sowohl im KiTa- und OGS-Alltag als auch im Vereinssport umsetzen lassen. Sie erhalten praktische Ideen, wie Sie Tanzstunden strukturiert, abwechslungsreich und motivierend gestalten können.
Von einfachen Choreografien über Tanztheater und Bewegungsgeschichten bis hin zu spielerischen Rhythmus- und Entspannungselementen erweitern Sie Ihr methodisches Repertoire. Gleichzeitig stärken Sie Ihre Sicherheit in der Anleitung von Gruppen und entwickeln neue Impulse, um Kinder nachhaltig für Bewegung und Tanz zu begeistern.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen im Tanz sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Freude an Bewegung und daran, Kinder dafür zu begeistern.

Zeitblock: 10:15 – 11:45 Uhr

Referent*in: Annalena Veltmaat & Prof. Dr. Dennis Dreiskämper (TU Dortmund)

Kinder sollen vielfältige Bewegungserfahrungen in Kita, Schule, Ganztag, Familie und anderen Settings erleben. Hierbei sammeln sie verschiedenste Eindrücke, zum Beispiel, was ihnen Spaß macht, was sie gut oder weniger gut können oder wie sie sich in bestimmten Übungsformen und Spielen verbessern. Diese bewusste Wahrnehmung der Bewegungserfahrungen zu fördern, ist wichtig für die Entwicklung des Selbstkonzepts im Kindesalter. Das Selbstkonzept, also das Wissen um eigene Stärken und Schwächen, um Vorlieben und Interessen, entwickelt sich im Laufe der Kindheit von einem basalen Selbstverständnis hin zu einer realistischen Selbstwahrnehmung (Dreiskämper et al., 2022). Diese Entwicklung zu fördern ermöglicht es Kindern, sich in der Welt von Bewegung, Spiel und Sport wohlzufühlen und zurechtzufinden. Ein realistisches und positives Selbstkonzept im Kindesalter zu entwickeln trägt daher maßgeblich zu lebenslangem Sport- und Bewegungsverhalten bei. Der Workshop beinhaltet daher drei Teilbereiche: Die Wissensvermittlung zur Selbstwahrnehmung und deren Entwicklung und Bedeutung im Kindesalter, die Erarbeitung von Möglichkeiten der Förderung der Selbstwahrnehmung in Settings wie Kita oder OGS sowie die praktische Erprobung dieser Methoden in Beispielaufgaben.

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Andju Ormeloh (LAG Zirkuspädagogik NRW)

Clown, Seiltanz oder Jonglage – Zirkus übt auf Kinder eine besondere Faszination aus. Hinter den bunten Bildern verbergen sich vielfältige Bewegungs- und Bildungschancen. Zirkuspädagogik verbindet Motorik, Balance und Koordination mit kreativen Ausdrucksformen sowie wertvollen Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und sozialem Miteinander.
In diesem Workshop entwickeln Sie einen praxiserprobten „Zirkuskoffer“ mit einfachen Ideen für Bewegungsangebote in KiTa, OGS oder im Verein. Sie erproben grundlegende akrobatische Elemente, Balance- und Koordinationsaufgaben sowie spielerische Präsentationsformen.
Dabei wird sichtbar, wie Kinder Mut entwickeln, Herausforderungen einschätzen und gemeinsam Erfolge erleben. Gleichzeitig erhalten Sie Anregungen, wie sich Zirkusimpulse niedrigschwellig in Bewegungsangebote integrieren lassen und ganzheitliche Entwicklungsprozesse unterstützen.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen im Bereich Zirkus sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Freude daran, Kindern neue Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen.

 

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Ole König (DJK)

Kinder wollen rennen, kämpfen, schieben, ziehen und ihre Kräfte vergleichen. Im Alltag greifen Erwachsene häufig schnell ein, um Rangeleien zu beenden. Dabei können solche Situationen – wenn sie bewusst begleitet und klar geregelt sind – wertvolle Lerngelegenheiten darstellen.
In diesem Workshop lernen Sie, wie Kinder in KiTa, OGS oder im Verein sichere Möglichkeiten bekommen, ihre Kräfte zu messen. Mit angeleiteten Übungen aus Ringen, Rangeln und Raufen erhalten Kinder sichere Möglichkeiten, ihre Kräfte zu messen und dabei ihre eigenen Grenzen sowie die der anderen wahrzunehmen. Sie erproben praxiserprobte Spiel- und Übungsformen, die körperliche Auseinandersetzung in einem geschützten Rahmen ermöglichen. Dabei stehen klare Regeln, Fairness und gegenseitige Rücksichtnahme im Mittelpunkt.
So entstehen Bewegungsangebote, in denen Kinder lernen, mit Wut, Energie und Konkurrenz umzugehen, ihre Kräfte einzuschätzen und Konflikte zunehmend selbstständig zu lösen.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Rabea Wienholt

Die Frage, ob ein Kind erfolgreich Kulturtechniken erlernt, stellt sich nicht erst mit Eintritt in die Schule. Die Fähigkeiten, Formen zu erzeugen und diesen eine Bedeutung zu geben oder Dinge nach einer besonderen Logik zu sortieren, entwickelt es häufig außerhalb des Stundenplans bzw. schon deutlich vor Eintritt in die Schule. Dabei sprechen Fachleute von sogenannten Vorläuferfähigkeiten oder Basiskompetenzen.

In diesem Workshop geht es um die Voraussetzungen, um Lesen, Schreiben und Rechnen (aber auch DaZ) mit dem ganzen Körper, also in Bewegung zu erlernen. Die Rahmenbedingungen, die auf dem Konzept psychomotorischer Kompetenzen aufbauen, werden vorgestellt, gemeinsam entwickelt und erprobt. Zum Einsatz kommen Kleinmaterialien, Sportgeräte, sowie klassisches Schulmaterial. Fördern können wir im im Laufen, Sitzen, beim Spiel, in der Turnhalle, beim Mittagessen usw…

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Alina Niessner (Special Olympics NRW) & Special Olympics Deutschland Mitarbeiter*in)
 

In diesem Workshop können die Teilnehmenden Methoden des inklusiven Spiel- & Sportprogramms „Young Athletes“ von Special Olympics, dem Sportverband für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung kennenlernen. An bis zu acht Mitmach-Stationen werden den Kindern im Alter von 2 – 7 Jahren spielerisch wichtige motorische und sportliche Grundlagen als auch soziale und kognitive Fähigkeiten vermittelt. Ob im Kindergarten, im Sportverein oder in der Freizeit - die Young Athletes Angebote sind leicht in den Alltag zu integrieren und schaffen inklusive Begegnungen zwischen Kindern mit und ohne intellektueller Beeinträchtigung. Die Station können in dem Workshop aktiv ausprobiert und erprobt werden.

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Konrad Schmitz

Kindertanz ist weit mehr als Bewegung zur Musik. Tanz verbindet Motorik, Rhythmusgefühl und Ausdruck und eröffnet Kindern gleichzeitig soziale Erfahrungen sowie Möglichkeiten, sich selbst zu entdecken und auszuprobieren.
In diesem Workshop lernen Sie vielseitige und altersgerechte Bewegungs- und Tanzangebote kennen, die sich sowohl im KiTa- und OGS-Alltag als auch im Vereinssport umsetzen lassen. Sie erhalten praktische Ideen, wie Sie Tanzstunden strukturiert, abwechslungsreich und motivierend gestalten können.
Von einfachen Choreografien über Tanztheater und Bewegungsgeschichten bis hin zu spielerischen Rhythmus- und Entspannungselementen erweitern Sie Ihr methodisches Repertoire. Gleichzeitig stärken Sie Ihre Sicherheit in der Anleitung von Gruppen und entwickeln neue Impulse, um Kinder nachhaltig für Bewegung und Tanz zu begeistern.
Der Workshop richtet sich an Fachkräfte aus KiTa und OGS sowie an Übungsleitende und Interessierte aus dem Breitensport. Vorerfahrungen im Tanz sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Freude an Bewegung und daran, Kinder dafür zu begeistern.

Zeitblock: 13:15 – 14:45 Uhr

Referent*in: Carina Thomas (TU Dortmund)

Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an Erzieher*innen und Lehrkräfte, die Kita-Kinder spielerisch und kindgerecht an den Umgang mit dem Ball heranführen möchten. Im Mittelpunkt stehen leicht umsetzbare Bewegungsangebote, die motorische Grundlagen stärken, Koordination fördern und Freude an Bewegung wecken. Die Teilnehmenden lernen vielfältige Ballspiele, methodische Aufbauten und Differenzierungsmöglichkeiten kennen, die sich ohne großen Materialaufwand in den pädagogischen Alltag integrieren lassen.