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Europa InTakt 2022 - Classic goes digital

Workshops

Im Workshop mit Patrick Schäfer werden in den ersten drei Doppelstunden die allseits bekannten bunten Rohre der Boomwhackers digital erweitert und zu „Soundwhackers“ (vgl. http://Soundwhackers.de) umgebaut. Dann werden die neuen Klang- und Spielmöglichkeiten in Verbindung mit Bewegung erprobt. In den letzten beiden Doppelstunden werden die Workshops Soundwhackers und Lichtkunst zusammengeführt.

Referent/in: Patrick Schäfer ist Musiker, Lehrer an der Förderschule körperliche und motorische Entwicklung am Webersberg (Homburg) und am Kaufmännischen Berufsbildungszentrum Saarbrücken Halberg. Er ist Gründer des Appmusik-Projektes iBand-Saar und Entwickler der „Soundwhacker“. Seit 2015 führt er u.a. Fortbildungen am Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes (LPM) durch (http://musik-mit-apps.de/patrick-schaefer/).

Wichtig zu wissen: Die Materialien für die Soundwhackers werden im Rahmen des Workshops zur Verfügung gestellt, die neu entstandenen Soundwhackers können mit nach Hause genommen werden. Ein eigenes iPad oder iPhone sollte mitgebracht werden bzw. auch später im eigenen Unterricht zur Verfügung stehen. Bei Bedarf werden aber auch entsprechende Geräte leihweise zur Verfügung gestellt.

Zusammenführung Workshop 1 und 2 Soundwhackers und Lichtkunst
Die beiden Workshops Soundwhackers und Lichtkunst werden zusammengeführt und nun wird ein gemeinsames Projekt entwickelt. Ziel ist eine eigene Produktion und eine Präsentation des Ergebnisses im Rahmen des Abschlusskonzertes im Audimax der TU Dortmund. Auf der Homepage von Europa InTakt wird die Produktion dann dauerhaft präsentiert.

Das Sling Orchestra Projekt - My Breath My Music Stiftung

Wie kann man mit den Augen Musik machen? Kann man die Flöte ohne Hände spielen? Wie spielt man ein elektronisches Saxophon mit einem Arm? Wie spielst du Keyboard mit deiner Kopfstütze? In diesem Workshop lernen Sie nicht nur die einzigartigen Instrumente der My Breath My Music Foundation kennen, sondern auch die Lehrmethoden und wir zeigen Ihnen, wie Sie mit gesampelten Instrumenten und (virtuellem) MIDI den perfekten Sound erzielen. Die Teilnehmer können selbst mit den verschiedenen Instrumenten arbeiten. Damit die Teilnehmer erleben können, wie es ist, mit einer Behinderung ein Musikinstrument zu spielen, erhalten sie ein oder zwei Armschlingen. Einige der Teilnehmer werden beim Abschlusskonzert im Audimax als "Sling-Orchester" auftreten.

Referent/in: Ruud van der Wel ist Atemtherapeut in Rotterdam. Er arbeitet mit schwer behinderten Kindern, von denen die meisten von einer fortschreitenden Muskelerkrankung betroffen sind. Im Jahr 2000 begann er mit der Entwicklung und dem Einsatz von elektronischen Blasinstrumenten in seinen Therapiesitzungen. 2005 startete er die Website www.mybreathmymusic.com. Inzwischen gibt er seine neuen Instrumente, Erfahrungen und musikalischen Praktiken in ganz Europa weiter. 

Wichtig zu wissen: Im Workshop entwickeln Menschen mit und ohne Beeinträchtigung musikalische Stücke und Improvisationen. Die von Ruud van der Wel neu entwickelten elektronischen Instrumente und auch das Programm EyePlayMusic werden erprobt; die Klangergebnisse werden zu Musikstücken. Alle Teilnehmenden „ohne Behinderung“ legen einen ihrer Arme in eine Schlinge (sling), wie sie Menschen tragen, die einen Arm nicht benutzen können.

Alle Teilnehmenden werden gebeten, ihre Instrumente mitzubringen, so dass Klangwelten in einem Mix von Tradition und Elektronik entstehen können.

Soundpainting

Soundpainting ist eine universelle „Signlanguage“ oder Zeichensprache für Musiker, Schauspieler, Tänzer und bildende Künstler.  Mit Hilfe von abgesprochenen Gesten werden Gruppen oder auch Schulkassen angeregt, live komponierte Stücke entstehen zu lassen. Im Workshop können die Teilnehmenden die Rollen wechseln; jeder und jeder kann sowohl auf die Zeichen reagieren – Folgen - als auch als in leitender Funktion zum Soundpainter werden - Führen. Die Soundpainting-Sprache wurde 1974 vom Komponisten und Dirigenten Walter Thompson, New York, entwickelt.

Über MANG : MANG ist eine fliegende Musikschule des neuen Zeitalters, die auf musikalischen Formen aufbaut, die aus der Perspektive von Soundpainting, Körpermusik und musikalischer Interaktivität entstehen.

Referent/in: CheChe (Gökçe Gürçay), Gründer von MANG (Music Academy of Next Generation), Mitglied des Ensembles KeKeCa, ist ursprünglich Schlagzeuger. Seit 2010 ist er Soundpainter des Istanbul Soundpainting Orchestra. Er gibt Auftritte und Workshops in den USA, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, Portugal, Brasilien und Argentinien.

Wichtig zu wissen: Bringen Sie Ihre eigenen, auch elektronischen Instrumente mit - und bequeme Kleidung!

 

Body Percusion

Der Körper ist das Hauptinstrument in diesem Workshop. Klatschen, Schnipsen, Patschen und Stampfen sind einige der Klanggesten, mit denen Bodypercussion arbeitet.  Eine spielerische Erweiterung des Klangrepertoires wird durch "intelligente Textilien" ermöglicht. Bisher wurden "intelligente Textilien" oft in der Medizin und im Sport eingesetzt, sie erweitern aber auch die Möglichkeiten des Musikhörens und -machens. Die Entwicklung eines "musikalischen Kleidungsstücks" macht Musik greifbar und einige Künstler nutzen "intelligente Textilien" zum Musizieren. 

Referent/in: Das KeKeÇa Body Percussion Ensemble, hier mit Timucin Gürer, Ayse Akarsu und Özge Bulut wurde 2002 in Istanbul gegründet und hat sich schnell einen international anerkannten Ruf als ein Ensemble erworben, das sowohl künstlerisch als auch pädagogisch arbeitet. Von Beginn der Aufführungen und Workshops an waren Menschen mit Behinderungen beteiligt, so ist Inklusion ein selbstverständlicher Teil ihrer Arbeit. (https://www.kekeca.net/) 

Patrick Schäfer hat ein Kleidungsstück entwickelt, das über Bluetooth vier Felder am Körper bei Berührung zum Klingen bringt: Wird eine bestimmte Stelle auf dem Kleidungsstück berührt, ertönt ein bestimmter Ton. Im Workshop wird die „organische“ Bodypercussion mit dem Einsatz der "intelligenten Textilie" gemischt.   

Wichtig zu wissen: Einige der "musikalischen Kleidungsstücke" in Form einer Küchenschürze mit klangproduzierenden Elementen werden für den Workshop zur Verfügung gestellt, über die Herstellungstechnik wird informiert. Bitte iPad oder MAC mitbringen.

 

Zusammenführung Workshop 8 und 9 (Soundpainting und Body Percusion)
Die beiden Workshops Soundpainting und Body Percusion werden zusammengeführt.

Der Mehrwert von Musik-Apps für Menschen mit geistiger Behinderung wird immer noch diskutiert – er kann freilich nur in der konkreten Anwendung erfahren werden. Im Workshop werden intuitive und komplexere Musikapps und ihre Anwendungsmöglichkeiten sowohl "solo" als auch im Zusammenspiel mit anderen digitalen und analogen Instrumenten erprobt und ihr Nutzen reflektiert.

Apps, die u.a. zum Einsatz kommen: GarageBand, Keezy, Orphion, BITWaves, Playground, Navichord u.v.m.

Referent: Sven Kirsten ist Musiker im Bereich Jazz und Pop, Musikpädagoge und  Sonderpädagoge an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Er ist erfahren in der Arbeit mit verschiedenen inklusiv orientierten Bands wie "Collective One". 

Wichtig zu wissen: Bitte mitbringen: Ein mobiles Endgerät (möglichst ein iPad, andere Tablets und Smartphones möglich)

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.