Daten sind selten neutral. Sie sind Ergebnisse von Entscheidungen.

Am 1. und 2. Dezember fiel der Startschuss für unser weiterbildendes Studium „Datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung“ – zwei Tage voller Austausch, Perspektivenvielfalt und neugieriger Fragen rund um den Umgang mit Daten in Schule und Unterricht. Prof. Dr. Esther Dominique Klein und Dr. Eva. Kamarianakis begleiteten die Teilnehmenden durch die beiden Tage.
Im ersten Modulelement ging es um 'Daten im Spannungsfeld von Beschreibung, Normativität und Relevanzerzeugung' – eine Überschrift, die schon erahnen lässt: Daten sind mehr als Zahlen. Sie erzählen Geschichten, spiegeln Entscheidungen wider und werden erst dann relevant, wenn wir ihnen Bedeutung geben.
„Daten sind selten neutral. Sie sind Ergebnisse von Entscheidungen.“
Diese Erkenntnis begleitete uns durch Diskussionen über den Data Richness Ansatz, die Ambivalenz von Daten sowie ihre beiden Seiten – faktisch und normativ. Wir haben gemeinsam beleuchtet, wie Schulen datengestützte Entwicklungsprozesse gestalten können – und welche Rollen Akteur:innen dabei übernehmen.
Die 28 Teilnehmenden kommen selbst aus den unterschiedlichsten Bereichen: Schulleitungen, Lehrkräfte mit Führungsaufgaben, Vertreter:innen aus Wissenschaft, Unterstützungssystemen und Schulaufsicht.
Denn Data Richness bedeutet nicht nur die Nutzung vielfältiger Datenbestände – sondern deren systematische Anwendung aus verschiedenen Perspektiven, um Schul- und Unterrichtsentwicklung fundiert zu gestalten.
Wer sich tiefer einlesen möchte: Eine praxisorientierte Handreichung zur Unterstützung von Data Richness in Schulen gibt es hier.
Zum Auftakt stand auch Selbstreflexion im Fokus:
• Was ist mein persönliches Ziel für diesen Kurs?
• Welche Fähigkeiten möchte ich erwerben?
• Mit welchen Methoden arbeite ich am liebsten?
Wir freuen uns auf viele weitere Impulse im Kurs!
Der nächste Durchgang des Kurses startet Ende 2026.
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