Zum Inhalt

Management und Partizipation in der Arbeitswelt 4.0

Ein Finger berührt Icons auf einem Bildschirm © Pixabay

Steckbrief

  • nächster Start: zur Zeit wird der Zertifikatskurs nicht an­ge­bo­ten
  • Dauer: 2 Se­mes­ter, berufsbegleitend, 21 Präsenztage, ca. 460 Zeitstunden (Präsenztage und Selbststudium, entspricht 15 ECTS Punkten)
  • Kos­ten: 4.890 EUR (zahlbar in 3 Raten á 1.630 EUR); Kurs­ma­te­ria­li­en und Verpflegung sind im Preis enthalten
  • Veranstaltungsort: zhb, Hohe Straße 141, Dort­mund
  • Teilnehmeranzahlmaximal 25 Per­so­nen
  • Studienleitung: Prof. Dr. An­dre­as Hoffjan, Lehrstuhl Unter­nehmens­rechnung und Controlling der Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften der TU Dort­mund.

Worum geht es?

2018 wurde die seit 13 Jah­ren be­ste­hen­de Fortbildung inhaltlich komplett überarbeitet und neu strukturiert. Der neue Schwer­punkt liegt nun auf Management und Partizipation in der Arbeitswelt 4.0. Welche Aus­wir­kungen hat die Di­gi­ta­li­sie­rung auf das Un­ter­neh­men? Wie kann Social Media für die Unternehmenskommunikation und Betriebsratsarbeit genutzt wer­den? Welche neuen Arbeitszeitmodelle ent­ste­hen durch die Arbeitswelt 4.0? Was bedeutet SCRUM im Zu­sam­men­hang mit Projektmanagement? Was zeichnet die Industrie 4.0 aus? Und wie geht man eigentlich aus rechtlicher Sicht mit „Kollege Roboter“ um? 

All diesen Fragen gehen Sie in dieser Fortbildung auf den Grund!

Das bekannte und bewährte Alleinstellungsmerkmal des Vorgängers "Management und Partizipation" bleibt bestehen: Bei uns drücken Betriebsräte und Führungskräfte von Un­ter­neh­men ge­mein­sam die Seminarbank. Dabei ler­nen nicht nur von den Dozenten, sondern auch voneinander.


Ziel des Stu­di­ums

  • Erwerb von modernem Managementwissen über Konzepte und Gestaltung der Unternehmensführung in der Arbeitswelt 4.0
  • Befähigung zur Gestaltung innerbetrieblicher Prozesse durch Interaktion zwischen Individuen, Gruppen und Organisationen (u.a. unter Nutzung von Social Media und Kommunikationstools)
  • Ver­mitt­lung von Wissen rund um die Aus­wir­kungen der Di­gi­ta­li­sie­rung
  • Kennenlernen von rechtlichen Rah­men­be­ding­ung­en in der Arbeitswelt 4.0
  • Koordination der Zielsetzungen von Unternehmensleitungen und Betriebs- oder Personalräten

Ziel­grup­pen

Unser Angebot richtet sich an Betriebsräte und Führungskräfte aus Un­ter­neh­men aller Branchen. Es wer­den keine Vorkenntnisse benötigt.


Teilnahmevoraussetzungen

Teilnehmen kann, wer

  • ein er­folg­reich abgeschlossenes Hochschulstudium mit überwiegend wirtschafts- oder
  • sozialwissenschaftlichen oder pä­da­go­gi­schen Inhalten oder 
  • eine min­des­tens dreijährige be­ruf­li­che Tätigkeit in ei­nem für das Stu­di­um re­le­van­ten Be­reich vorweisen kann.

Zer­ti­fi­kat

Nach erfolgreichem Abschluss (Studienarbeit und münd­li­che Präsentation) erwerben die Teil­neh­men­den ein Universitäts-Zer­ti­fi­kat nach § 62 Hochschulgesetz NRW, verliehen durch die Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund, Fa­kul­tät Wirtschafts­wissen­schaften.

Wenn sich mehr Bewerber/innen für das jeweilige Angebot be­wer­ben, als freie Plätze zur Ver­fü­gung stehen, wird es ein Losverfahren ge­ben. Dabei wer­den die vorrangig genannten Ziel­grup­pen auch vorrangig be­rück­sich­tigt.

Bewerber/innen, die ihren Studienabschluss bzw. ih­re Hochschul­zugangs­berechtigung nicht in Deutsch­land erworben haben, müs­sen zusätzlich einen Nachweis über ent­spre­chende Deutsch­kennt­nisse erbringen (bspw. die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH-2) oder eine äquivalente zertifizierte Aus­bil­dung in der deut­schen Spra­che).

Modulinhalte und Dozenten

Unternehmensziele
Leitbilder, Shareholder Value, Stakeholder Value, Unternehmensethik
Umweltanalyse
Relevante Trends: Di­gi­ta­li­sie­rung & Individualisierung, Veränderung von Branchenstrukturen, Branchendynamik
Unternehmensanalyse
SWOT-Analyse, Wertkettenanalyse, Di­gi­ta­li­sie­rung und ihr Ein­fluss auf Wertschöpfungsketten, Kernkompetenzen und ih­re Veränderung in einer di­gi­ta­len Welt
Strategieentwicklung
Unternehmensstrategie, Portfoliomodelle, Diversifikationsstrategien, Geschäftsbereichsstrategien, Generische Wettbewerbsstrategien, Hybride Strategien, Geschäftsbereichsstrategien im Electronic Business
Strategieumsetzung
Aufgaben einer er­folg­rei­chen Strategieumsetzung, Erfolgsfaktoren, Balanced Scorecard, Einflussmöglichkeiten der Arbeitnehmervertreter auf die Strategieumsetzung
Strategische Kon­trol­le
Zielsetzung und Anforderung an die strategische Kon­trol­le, Strategische Kon­trol­le in den Phasen des Strategieprozesses

Dozent: Prof. Dr. Martin K. Welge war bis zu seiner Emeritierung (2011) Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensführung an der TU Dort­mund. Seitdem ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches Management an der Steinbeis Hoch­schu­le in Berlin. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen das Strategische Management, das in­ter­na­ti­o­na­le Management sowie Fragen der Corporate Governance. Als langjähriger wis­sen­schaft­licher Di­rek­tor des Universitätsseminars der Wirt­schaft (USW), Schloss Gracht in Erftstadt, verfügt er über fundierte Er­fah­run­gen in der Wei­ter­bil­dung und Be­ra­tung von Führungskräften aus großen und mittelständischen Un­ter­neh­men.

Digitale Informations- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gi­en bilden in nahezu allen Wirtschaftsbereichen den Grundstein für aktuelle und zukünftige Veränderungen der Ar­beit in und von Organisationen. Wie aber wird sich die Arbeitswelt kon­kret verändern? Welche Berufsfelder und Beschäftigungsformen wer­den ver­schwin­den, wel­che kom­men neu hinzu? Wie und vor allem wo wer­den wir in Zukunft ar­bei­ten? Ziel des Moduls ist es, neue Ar­beits- und Organisationsformen vor dem Hintergrund der Di­gi­ta­li­sie­rung und Flexibilisierung von Ar­beit auf deren Folgen und Gestaltungspotenziale hin zu analysieren und hinsichtlich ihrer Praxisrelevanz ge­mein­sam zu reflektieren. Das Modul er­mög­licht somit den Teil­neh­mer­in­nen und Teil­neh­mern den Wandel der Arbeitswelt in ihren Betrieben kompetent zu diskutieren und mitzugestalten.

 

Themenschwerpunkte:

  • Di­gi­ta­li­sie­rung von Ar­beit und re­le­van­te Ent­wick­lungen
  • Begriffliche Einordnung: Ar­beit 4.0 vs. Industrie 4.0
  • Neue Formen der Arbeits­orga­ni­sa­tion und Erwerbstätigkeit: Cloud Worker, Crowd Worker, Gig Worker & Co
  • Chancen und Grenzen der Flexibilisierung und Di­gi­ta­li­sie­rung von Ar­beit
  • Führung in digitalisierten Arbeitswelten
  • Di­gi­ta­li­sie­rung und Arbeitsbelastung
  • Individuelle vs. neue kollektive Formen der Interessenvertretung in der Arbeitswelt 4.0
  • Digitales Ideenmanagement und re­le­van­te Gestaltungskompetenzen

Dozentin: Prof. Dr. habil Caroline Ruiner ist Juniorprofessorin für So­zio­lo­gie mit dem Schwer­punkt Ar­beits- und Organisationssoziologie an der Uni­ver­si­tät Trier und wurde an der Fa­kul­tät für Sozial­wissen­schaf­ten der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum habilitiert. Ihre Ar­beits­schwer­punk­te sind die Ar­beit 4.0 (New Work) und neue Arbeitsbeziehungen (New Employment Relationships) sowie die Aus­wir­kungen des Wandels von Ar­beit auf individueller, organisationaler und überbetrieblicher Ebene.

In der Arbeitswissenschaft finden sich Leitlinien menschengerechter Arbeitsgestaltung, die die Sozialverträglichkeit und Gesundheitsförderlichkeit von Ar­beit gewährleisten sollen. Für die Gestaltung von Ar­beit und Organisation gibt es zudem mitt­ler­wei­le eine Reihe von Maß­nahmen, in denen der Aspekt der Partizipation eine be­son­de­re Be­deu­tung hat: nicht mehr Anweisung und Ausführung, sondern partizipative Einbeziehung der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Dies hat mit ge­sell­schaft­li­chen Veränderungen – nicht zuletzt auch mit den als Ar­beit 4.0 bezeichneten Veränderungen – zu tun, durch die mehr Eigenverantwortung und mehr Eigeninitiative verlangt wird als früher. Für die Betroffenen ergeben sich daraus Chancen, aber auch Risiken. Welche dies sind und wie die neuen An­for­de­run­gen bewältigt wer­den kön­nen, ist The­ma des Moduls.

Themenschwerpunkte:

  • Organisieren und Organisation
  • Linienorganisation und Matrixorganisation
  • Gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung
  • Gesellschaftliche Hin­ter­grün­de der Ar­beits- und Organisationsgestaltung: Ar­beit 4.0
  • Subjektivierung und Entgrenzung in der Ar­beit
  • Formen und Folgen der Dezentralisierung von Organisationen
  • Kommunikative Instrumente der formellen Organisierung: Beurteilungsgespräche und Zielvereinbarungen
  • Mitbestimmung und Partizipation bei der Arbeitsgestaltung

Dozent: Prof. Dr. Heiner Minssen war Inhaber des Lehrstuhls für Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsgestaltung der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum. Seine Ar­beits­schwer­punk­te sind Industrie- und Betriebssoziologie, Organisationstheorie, Organisationsentwicklung und Organisationsberatung.

Neben dem klassischen Projektmanagement kommt in vie­len Branchen neuerdings das agile Projektmanagement zum Ein­satz. Agiles Projektmanagement setzt auf Flexibilität und kontinuierliche Anpassung an die Rah­men­be­ding­ung­en – kurze Arbeitszyklen, häufige Feedback-Schleifen und selbstorganisierende Teams sind die prägenden Merkmale. Es stellt somit zu­nächst das Gegenteil zum klassischen Projektmanagement dar. Trotz eines durchaus gegensätzlichen Verständnisses zeichnet sich ab, dass immer mehr hybride Ansätze in Un­ter­neh­men implementiert wer­den, indem die Me­tho­den des traditionellen Projektmanagements mit agilen Ansätzen kom­bi­niert wer­den. Im Modul „Klassisches und agiles Projektmanagement“ wer­den die Grund­la­gen, Ansätze und Me­tho­den des klassischen und des agilen Projektmanagement vermittelt.

Un­ter­neh­men stehen heute vor zwei He­raus­for­de­run­gen: ih­re Kom­mu­ni­ka­ti­on nach Außen ins di­gi­ta­le Zeitalter zu übersetzen und ih­re internen Prozesse darauf abzustimmen.

In der Kom­mu­ni­ka­ti­on nach Außen spielen Social-Media-Plattformen eine immer größere Rolle. Welche Plattformen für wel­che Art von Unternehmens-Kom­mu­ni­ka­ti­on genutzt wer­den kön­nen, wel­che Ziel­grup­pen auf welchen Plattformen wie mit­ei­nan­der interagieren und wie eine Unternehmenskommunikation über Social-Media-Kanäle initiiert und umgesetzt wer­den kann, wird anhand zahl­rei­cher Praxis-Beispiele vor­ge­stellt.

Neben der Kom­mu­ni­ka­ti­on nach Außen, gewinnt eine interne Perspektive an Be­deu­tung: flexibilisierte Arbeitszeiten, zunehmende Komplexitäten von Arbeitsprozessen und die Überfrachtung von In­for­ma­ti­onen stellen die interne Kom­mu­ni­ka­ti­on vor die Aufgabe einer adäquaten Um­set­zung. Hier spielen Tools zur Kollaboration (di­gi­ta­len Zu­sam­men­arbeit) eine zunehmende Rolle. Wie diese in Un­ter­neh­men eingesetzt und genutzt wer­den kön­nen, um Zu­sam­men­arbeit unabhängig von Arbeitszeitmodellen und -orten zu er­mög­li­chen, wird anhand ver­schie­dener Tools aufgezeigt.

The­men:

  • Social-Media-Plattformen in der Unternehmenskommunikation
  • Ziel­grup­pen und Plattformspezifität
  • Analyse von Social-Media-Strategien
  • Enterprise 2.0: der interne Blick auf di­gi­ta­le Ar­beits­pro­zesse
  • Tools zur kollaborativen Zu­sam­men­arbeit
  • Schwer­punkt des Moduls ist eine Praxis-Perspektive aus der derzeitigen Unternehmens-Realität vorzustellen und zu diskutieren.

Dozentin: Dr. Marie Huchthausen be­schäf­tigt sich seit knapp 15 Jah­ren mit dem The­ma "Neue Me­di­en in der Bil­dung” mit dem Schwer­punkt auf eLearning. Sie hat Ihre Pro­mo­ti­on im Be­reich In­for­ma­tik und Gender an der TU Dort­mund verfasst. Nach einer 7-jährigen Pro­fes­sur an der Fachhochschule Hildesheim/Göttingen/Holzminden leitet sie seit 2014 als Geschäftsführerin die Business Academy Ruhr GmbH ge­mein­sam mit Holger Rohde. Schwer­punkt ihrer Tätigkeit ist die Lehrgangsentwicklung im Be­reich “Digital Business”. Des Weiteren berät und belgeitet Dr. Marie Huchthausen Un­ter­neh­men in der Einführung und Implementierung von Social-Media und Digitalisierungs-Strategien. Sie ist weiterhin als Dozentin an ver­schie­de­nen Hoch­schu­len tätig.

Wer die Zahlen versteht, versteht das Geschäft. Dabei sind Jahresabschlüsse und Kostenberichte keine Geheimwissenschaft. Das Modul führt in die The­men Rechnungslegung und Controlling ein. Die Teil­neh­mer wissen nachher wie eine Bilanz aufgebaut ist und wie sich die Kos­ten erklären. Wer die Spra­che der Controller und Finanzvorstände versteht, kann auch bei betrieblichen Ent­schei­dun­gen die richtigen Fragen stellen. Egal ob Unternehmensaufkäufe oder die Bewertung des Niederlassungserfolgs, es geht immer um Zahlen. Daher sollen sie mit den ver­schie­de­nen Bilanzpositionen und den Instrumenten des Controlling vertraut wer­den. Dazu dienen ver­schie­de­ne Praxiselemente: die Analyse des Geschäftsberichts eines DAX-Unternehmens, eine Fallstudie zu Verrechungspreisen oder die Besprechung eines Monatsberichts.

Themenschwerpunkte:

  • Mit Zahlen steuern – Grundverständnis des Controlling
  • Von Auszahlungen bis Zusatzkosten – Grundbegriffe des Rechnungswesens
  • Kostenstrukturen im Griff - Kostenrechnung und Kostenmanagement
  • Budgetierung, Kennzahlen, Verrechnungspreise – Operative Instrumente des Controlling
  • Soll und Haben – Grund­la­gen der Rechnungslegung
  • 1*1 der Bilanzierung - Bewertung des Vermögens und des Kapitals
  • EVA, EBIT oder EBITDA? - Ermittlung des Jahreserfolgs
  • Wie rechnen sich Un­ter­neh­men reicher oder ärmer? – Jahresabschlussanalyse

Dozenten:

Prof. Dr. An­dre­as Hoffjan ist Inhaber des Lehrstuhls für Unter­nehmens­rechnung und Controlling an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund. Zu seinen Forschungsgebieten zählen das Controlling öffentlicher Verwaltungen, das Rech­nungs­we­sen entgeltregulierter Un­ter­neh­men, das in­ter­na­ti­o­na­le Controlling sowie das interorganisationale Kostenmanagement.

Prof. Dr. Rouven Trapp ist Inhaber der Pro­fes­sur für Controlling und Gesundheits­management im Institut für Controlling der Uni­ver­si­tät Ulm. Seine Ar­beits­schwer­punk­te umfassen das Controlling in Krankenhäusern, Risikomanagement und -controlling sowie die Schnittstellen zwischen Controlling und Rechnungslegung.

Literatur und Praxis sind sich einig, dass die sich zurzeit entwickelnde Arbeitswelt 4.0 gravierende Aus­wir­kungen auf die vorhandenen Arbeitsplätze, die in den Un­ter­neh­men arbeitenden Men­schen und die Prozesse des Personalmanagements haben wird. Den Un­ter­neh­men eröffnen sich Rationalisierungspotenziale und Mög­lich­keiten, auch auf in­di­vi­du­elle Kundenwünsche flexibel zu re­agie­ren. Aus Sicht der Mit­ar­bei­ter bietet sie die Chance, von körperlich schwerer Ar­beit entlastet zu wer­den und Ort und Zeit der Ar­beit sowie die Ar­beits­pro­zesse ihren in­di­vi­du­el­len Bedürfnissen anzupassen.

Aufgabe des Human Resource Management bzw. Personalmanagement muss es deshalb sein, die sich bietenden Mög­lich­keiten proaktiv mitzugestalten, Führungskräften und Mitarbeitern die benötigten Kom­pe­ten­zen zu vermitteln, Veränderungsprozesse zu un­ter­stüt­zen und einen angemessenen Ausgleich der z.T. gegensätzlichen In­teres­sen des Unternehmens und der Mit­ar­bei­ter herbeizuführen.

Inhalte:

  • Nachhaltiges Personalmanagement durch Ent­wick­lung einer Personalstrategie:

Be­rück­sich­ti­gung der Arbeitswelt 4.0 bei der Formulierung einer Personalstrategie, In­teres­sen der Un­ter­neh­men und Arbeitnehmer, Be­tei­li­gung der Arbeitnehmervertreter an der Formulierung einer Personalstrategie

  • Maß­nahmen zur Um­set­zung der Personalstrategie in der Arbeitswelt 4.0:

Ermittlung der An­for­de­run­gen der Arbeitswelt 4.0 an Führungskräfte und Mit­ar­bei­ter, Vorbereitung der Führungskräfte und Mit­ar­bei­ter auf die neuen An­for­de­run­gen durch Personalentwicklung.
Die geeignete Personalstruktur: Der Ein­satz von befristeten, Leih- und Stammarbeitnehmern, Gestaltung von Arbeitsort und Arbeitszeitgestaltung unter Be­rück­sich­ti­gung von Kunden-, Kos­ten- und Mitarbeiterinteressen (Work-Life-Balance)

  • Der Veränderungsprozess hin zur Arbeitswelt 4.0:

Change Management unter Be­rück­sich­ti­gung von Unternehmens- und Mitarbeiterinteressen. Wie ist die Rolle des Betriebsrats?

  • Arbeitswelt 4.0 und demografischer Wandel:

Arbeitswelt 4.0: Fluch oder Segen angesichts des demografischen Wandels? Was müs­sen und was kön­nen Un­ter­neh­men tun? Wie ist die Rolle des Betriebsrats?

  • Arbeitswelt 4.0 und Betriebliches Gesundheits­management

Fördert oder beeinträchtigt die Arbeitswelt 4.0 die Ge­sund­heit der Mit­ar­bei­ter? Maß­nahmen des BGM in der Arbeitswelt 4.0

Dozent: Prof. Dr. Norbert Scharfenkamp lehrt Betriebswirtschaftslehre, ins­be­son­de­re Personal- und Ausbildungswesen an der Fachhochschule Köln. Der promovierte Ökonom war viele Jahre in leitender Position für die Friedrich Krupp AG und Hoesch AG tätig. Zuletzt als Handlungsbevollmächtigter und Ver­tre­ter des Zentralbereichsleiters Personal- und Sozialpolitik.

Aufbauend auf den Vorkenntnissen der Teil­neh­mer wer­den arbeitsrechtlich re­le­van­te Fragen der Arbeitswelt 4.0 und der Di­gi­ta­li­sie­rung behandelt. Die The­men wer­den im Vorfeld des Moduls mit den Teil­neh­mern ab­ge­stimmt. So kön­nen zum einen aktuelle betriebliche Fragen be­rück­sich­tigt wer­den, aber auch rechtliche Fragen, die sich im Verlauf der vorherigen Module aus den diskutierten Problemstellungen ergeben haben. Die Teil­neh­mer sollten einen entsprechenden Fragenspeicher anlegen.

Mögliche The­men sind

  • Arbeitszeitmodelle der Arbeitswelt 4.0
  • Entgrenzung von Arbeitszeit und Arbeitsort
  • Home Office
  • Roboter als Vorgesetzte und Kollegen
  • Mitbestimmung im Zeitalter der Di­gi­ta­li­sie­rung

Dozentin: Prof. Dr. Petra Senne ist ausgewiesen als Arbeitsrechtlerin. Sie war u.a. als wis­sen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin am Bundesarbeitsgericht und als Professorin an der Fachhochschule Dort­mund tätig. Heute ist sie Professorin am Fachbereich Wirtschaftsrecht der Westfälischen Hoch­schu­le in Recklinghausen und dort für den Be­reich Arbeitsrecht verantwortlich.


Kontakt

Daniel Neubauer
Verein "Wissen­schaft­liche Wei­ter­bil­dung an der TU Dort­mund e. V."
Tel.: +49 231 755 6632
E-Mail senden


Downloads

Die Ver­an­stal­tung wird in Trägerschaft des Vereins „Wissen­schaft­liche Wei­ter­bil­dung an der TU Dort­mund e.V.“ durch­ge­führt.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.