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FAQ

Sie haben Fragen? 

Auf dieser FAQ Seite haben wir viele In­for­ma­ti­onen für Sie zusammengestellt. Bitte recherchieren Sie zuerst selbst, ob Sie Ihre Fra­ge mit Hilfe der FAQs be­ant­wor­ten kön­nen.

Bei in­di­vi­du­el­len Fragen, die sich nicht durch die FAQs be­ant­wor­ten lassen, kön­nen Sie uns gerne kontaktieren.

1. Zeitliche und Inhaltliche Fragen zum Stu­di­um

Grundsätzlich besteht Anwesenheitspflicht bei dem Kurs. Die Anwesenheit bei den Präsenzterminen ist sehr wich­tig, da dort im gegenseitigen Aus­tausch Inhalte er­ar­bei­tet und diskutiert wer­den. Daher sollte es auch in Ihrem In­te­res­se­ sein, an allen Terminen teilzunehmen. Bitte klären Sie im Vorfeld mit Ihrer Schulleitung (und der Bezirksregierung) oder Ihre/m Vorgesetze/n, ob eine Freistellung mög­lich ist.

Die Termine und Uhrzeiten der Zertifikatskurse wer­den immer früh­zei­tig bekannt gegeben.

Nein, ein Abschluss des Zertifikatskurses ohne Teil­nah­me an den Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen ist nicht mög­lich.

Bei den Kursen, die wir an­bie­ten, handelt es sich um Hochschulzertifikate, die DaZ ( und auch DaF)-Inhalte behandeln. Inhaltlich geht es in DaZ I da­rum, Lehr­kräf­te aller Schultypen um­fas­send in diesen Themenkomplex einzuführen und sie für DaF und DaZ zu sen­si­bi­li­sie­ren. In DaZ II (anerkannt vom BAMF) wer­den ver­schie­de­ne The­men wie Kontraste von Deutsch und Migrationssprachen (Türkisch, Russisch, Arabisch), schulspezifische The­men (Sprachförderung, Un­ter­richt in IVK), Schriftspracherwerb/Alphabetisierung, Literatur und Me­di­en im interkulturellen Un­ter­richt, Ent­wick­lung von sprachlicher Handlungsfähigkeit/Textfähigkeit, institutionelle Kom­mu­ni­ka­ti­on im deut­schen Alltag sowie Kom­mu­ni­ka­ti­on in Aus­bil­dung und Beruf weiter vertieft. Ziel von DaZ II ist es, Lehr­kräf­te in der Er­wach­se­nen­bil­dung und in der Schule zu sprachlich reflektiertem Un­ter­richt und ge­ziel­ter Sprachförderung zu befähigen.

Nein, der Besuch von DaZ I ist keine Voraussetzung für die Teil­nah­me bei DaZ II. Die Kurse bestehen eigenständig und unabhängig voneinander.

Un­se­re beiden Angebote sind für Berufstätige konzipiert, da­her wird die Vereinbarkeit hier explizit be­rück­sich­tigt. So ist der überwiegende Teil der Aktivität und Stu­di­en­leis­tun­gen wäh­rend der Präsenzzeit zu erbringen. Es wird flexibel gestaltete Vor- und Nachbereitungsgelegenheiten für die Inhalte ge­ben. Das kann bspw. ein Unterrichtsentwurf sein, der bei der nächsten Ver­an­stal­tung vor­ge­stellt wird oder vorbereitende Lektüre, die an­schlie­ßend diskutiert wird.

Die Vorbereitung der Ab­schluss­prü­fung (Lernportfolio) ist zeitlich mit dem größten Aufwand abseits der Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen zu berücksichtigen.

Das Lernportfolio hat allgemein das Ziel, die Inhalte aus den ver­schie­de­nen Phasen des Zertifikatsstudiums im Sinne einer persönlichen „Lernbiographie“ sys­te­ma­tisch und anwendungsorientiert mit­ei­nan­der zu verknüpfen, um ein tieferes Ver­ständ­nis für die Praxisrelevanz der Lerninhalte zu bekommen. Wünschenswert ist die Herausarbeitung konkreter Per­spek­tiven für eine praktische Um­set­zung der erworbenen Lerninhalte im jeweils re­le­van­ten beruflichen Umfeld. Je nach gewählter Studienvariante umfasst das Lernportfolio 10-14 Seiten (DaZ I) bzw. 18- 22 Seiten (DaZ II) und wird in einer Präsentation mit anschließender Dis­kus­si­on vor­ge­stellt.

Durch die Öffnung für alle Schul­for­men sind die Gruppen oftmals sehr heterogen und bringen unterschiedliche Vorerfahrungen und Erwartungshaltungen mit. Die Dozentinnen und Dozenten sind stets daran in­te­res­siert, auf die Gruppe in­di­vi­du­ell und flexibel einzugehen. Der Erfolg des Kurses hängt unter an­de­rem auch von der Offenheit und Be­reit­schaft der Teil­neh­men­den ab, die behandelten Inhalte auf ih­re spezielle Unterrichtssituation anzupassen.

Wir sehen es als zentrales Anliegen an, dass die Lehr­kräf­te, die die Wei­ter­bil­dung be­su­chen, an­schlie­ßend selbstständig und reflektiert DaZ unterrichten kön­nen. Dafür ist eine theoretische Fundierung wich­tig, um die notwendigen Grund­la­gen zu legen. Die Teil­neh­men­den sollen befähigt wer­den, Ma­te­ri­alien und Instrumente im DaZ-Un­ter­richt eigenständig zu beurteilen. Das theoretische Wissen wird ergänzt durch praktische Bezüge zum Un­ter­richt bspw. durch Lernertexte, Transkripte, Lehrwerke und der Ar­beit mit den Ma­te­ri­alien der Teil­neh­men­den.

2. Be­wer­bung und Zulassung

Ja, auch Referendare kön­nen an der Wei­ter­bil­dung DaZ I Basis teilnehmen. Auch eine Teil­nah­me bei DaZ II ist mög­lich, hier sind Referendare, wie Lehr­kräf­te an Schulen, in der zwei­ten Zulassungsgruppe.

Nein, leider kön­nen wir nur Bewerber mit ei­nem berufsqualifizierenden Studienabschluss zulassen.

Ihre Schule/ Bildungseinrichtung kann Ihnen ein offizielles Dokument ausstellen, das Ihre Lehrtätigkeit oder die Zusage zur Lehrtätigkeit be­stä­tigt.

Wenn Sie noch nicht als Lehrkraft tätig sind, aber die Zusage zu einer solchen Tätigkeit haben, so wird dieser Nachweis zur vorrangigen Zulassung eben­falls anerkannt.

Wenn wir mehr Be­wer­bun­gen er­hal­ten als Plätze zur Ver­fü­gung stehen, dann greift das Auswahlverfahren. Dazu wer­den die Bewerber/innen in Gruppen eingeteilt (vgl. die Ziel­grup­pen-Rangfolge des Angebots). Die Bewerber/innen der vorrangigen Zielgruppe wer­den zuerst zugelassen, dann die der nächsten Zielgruppe.

Für DaZ I

  1. Lehr­kräf­te an Schulen (Nachweis: Staatsexamen bzw. M.Ed.) 
  2. Ausbilder & Sonstige

Für DaZ II

  1. Lehrende in der Er­wach­se­nen­bil­dung (Nachweis Lehrtätigkeit) 
  2. Lehr­kräf­te in Schulen 
  3. Ausbilder und Sonstige

Wenn schon in der ersten vorrangigen Zielgruppe mehr Be­wer­bun­gen als Plätze vorliegen, dann findet ein Losverfahren statt. Bitte lesen Sie auch das Dokument: Wichtige Hinweise zum Ablauf des Zulassungsverfahrens

Ja, eine erneute Be­wer­bung ist er­for­der­lich. Nut­zen Sie bitte dafür auch das neue Anmeldeformular. Aus juristischen Gründen kön­nen wir keine Vormerkungen oder Reservierungen von Bewerber/innen vornehmen, die beim letzten Zulassungsverfahren einen Platz auf der Warteliste er­hal­ten haben. Das Zulassungsverfahren wird für jeden Stu­dien­start erneut durch­ge­führt.

Ja, jede/r mit ei­nem abgeschlossenen Hochschulstudium kann sich für die Zulassung be­wer­ben. Es wer­den keine be­stimm­ten Fachkombinationen bevorzugt.

Wir nehmen alle Be­wer­bun­gen entgegen, die uns vollständig und fristgemäß erreichen. Erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist findet das Zulassungsverfahren statt. Der Zeitpunkt des Eingangs der Be­wer­bung spielt keine Rolle.

Amtlich beglaubigen kann jede öffentliche Stelle, die ein Dienstsiegel führt (bspw. Behörden oder öf­fent­lich-rechtliche Kirchen). Eine amtliche Beglaubigung enthält stets drei Merkmale:

  1. Einen Beglaubigungsvermerk der be­schei­nigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt 
  2. Die Unterschrift des Beglaubigenden 
  3. Den Abdruck des Dienstsiegels (i.d.R. mit ei­nem Emblem, kein einfacher Schriftstempel)

3. BAMF An­er­ken­nung DaZ II

DaZ I Basis wird vom BAMF als "anderes DaF/DaZ Zer­ti­fi­kat" im Umfang von 100 UE eingestuft. Für eine An­er­ken­nung dieses Zertifikats müs­sen wei­tere Be­din­gun­gen vorliegen (Umfang der Sprachlehrerfahrung, Studienfach). Hier kann es nur eine Einzelfallprüfung beim BAMF ge­ben.

DaZ II Basis und Vertiefung wird vom BAMF als "einschlägiges Hochschulzertifikat" anerkannt und ist eine Äquivalenz zur verkürzten und unverkürzten Zusatzqualifizierung. Sie finden unser Angebot auf der Liste des BAMF. Mit Abschluss des Zertifikatskurses kann Ihr Arbeitgeber als zugelassener Integrationskursträger (Sprachschule, Vereine etc.) Ihre Zulassung als Integrationskurslehrkraft beantragen.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.